NiFi-Variablen - mehr als nur Bequemlichkeit

Apache NiFi Variablen – mehr als nur Bequemlichkeit

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum Entwickler auf Variablen setzen
  2. Vorteile und Möglichkeiten mit Apache NiFi
  3. Schnelles Entwickeln mit Apache NiFi Variablen

Warum Entwickler auf Variablen setzen

Softwareentwickler sind bequeme Leute. Wow, das ist erstmal eine Aussage. Aber diese Aussage können vermutlich viele Leser unterschreiben. Bequem meint in diesem Kontext allerdings – definitiv – nicht faul, sondern eben einfach bequem. Wir Softwareentwickler mögen es nicht, Programme oder Prozesse, bei denen immer wieder dasselbe passiert, immer und immer wieder zu erstellen. Klar, wer mag das schon? Aber dafür hat sich glücklicherweise ja schon sehr früh jemand etwas Intelligentes einfallen lassen: Variablen.

Ich könnte es nicht beschwören, bin mir aber ziemlich sicher, dass es sich so ähnlich zugetragen haben muss: Irgendwo auf der Welt hat sich einmal ein bequemer, aber intelligenter Entwickler gedacht: „Wenn ich das jetzt für zwei unterschiedliche Prozesse ausführen möchte, muss ich das irgendwie „variabilisieren“, sonst sitze ich hier den ganzen Tag“. Und da war sie: Die Geburtsstunde der Variablen!

Vorteile und Möglichkeiten mit Apache NiFi

Variablen sind super, um (Sub-)Routinen, Methoden und Prozesse im Allgemeinen mit kleinen variablen Anpassungen wiederzuverwenden. Deswegen ist es, dort wo man Prozesse definiert, unabdingbar, auch Variablen zu nutzen, um schnell verschiedene Werte zu definieren. So auch bei Apache NiFi, dem ETL-Tool unserer Wahl für die Datentransformation.

Apache NiFi bietet tolle Möglichkeiten, wenn es darum geht, Prozessabläufe zu automatisieren. Mit einer Vielzahl an vordefinierten Prozessoren lassen sich im Handumdrehen Prozesse und Prozessgruppen definieren und ausarbeiten, ganz ohne eigene Schnittstellen zu anderen Systemen zu implementieren. Hierbei setzt Apache NiFi auf user-freundliche und einfach zu konfigurierende no-code-low-configure-Prozessoren.

Apache NiFi-Prozesse

Schnelles Entwickeln mit Apache NiFi Variablen

Aber das ist nicht alles. Mit Apache NiFi lässt sich auch Staging über verschiedene Umgebungen – von der Entwicklungsumgebung bis hin zu Produktion – ganz einfach und ohne doppelten Code abbilden. Datenintegrität und Sicherheit stehen dabei im Fokus, auch über getrennte Netzwerksegmente hinweg.  Hier kommen dann auch die Apache NiFi Variablen ins Spiel:

Apache NiFi-Variablen

In Apache NiFi können Variablen an mehreren Stellen definiert und genutzt werden:

  • einerseits in der Variable-Registry, auf die man aus jeder „Schicht“ in NiFi zugreifen kann oder
  • andererseits auch in den sogenannten „Flow-Files“ selbst, wo man Variablen beispielsweise in Attributen hinterlegen kann.

Die Werte von Variablen in NiFi können als Parameter an verschiedenen Stellen genutzt werden. Besonders praktisch: Variablen lassen sich nicht nur an unterschiedlichen Stellen in den Dataflows in Apache NiFi definieren, sondern auch ihre Sichtbarkeit bzw. die Zugriffsrechte können darauf jeweils angepasst werden.

Aber bevor ich hier ausschweife, schauen Sie doch gerne in einem unserer Workshops vorbei oder besuchen unsere NiFi-Schulung! Dort erzähle ich Ihnen sehr gerne noch viel mehr zu NiFi-Variablen, Prozessoren, Prozessgruppen, Flow Files und vielen weiteren Themen rund um Apache NiFi!

Raphael Hoffmann

Raphael Hoffmann

…kann Ihnen alle Fragen zu Mensch-Computer-Systemen beantworten – Denn diesem Themenschwerpunkt widmete er sich während seines Informatikstudiums in Würzburg. 2014 begann er seine Karriere als Softwareentwickler bei iTiZZiMO GmbH. Seit 2018 arbeitet er als Consultant bei SHI GmbH im Bereich Search & Analytics an den innovativen Use Cases unserer Kunden. Erkenntnisse aus seiner täglichen Arbeit, teilt er hier mit den SHI-Blog-Lesern. Lieblings-Dateiformat: mp3, txt